Die offizielle Empfehlung der Vereinigten Staaten (und weiteren westlichen Ländern), dass die Öffentlichkeit keine Gesichtsmasken tragen sollte, wurde unter Anderem dadurch begründet, Atemschutzmasken als Reserven für Beschäftigte im Gesundheitswesen aufzubewahren. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung dafür, dass die von der überwiegenden Bevölkerung getragenen und angeblich "nicht wirksame" Masken, keinerlei Schutz vor den COVID-19-Viren stellen könnte. Im Gegenteil, angesichts der erklärten Ziele, die Infektionskurve zu glätten beziehungsweise einen Abwärtstrend herbeizuführen, wird eine in gewissem Maße nachweisliche Reduzierung von Kontaminationen durch eine einfache Atemschutzmaske und sogar durch hausgemachten (DIY) Masken (welche die Lieferkette nicht belasten) erzielt. Es bedarf also nicht unbedingt medizinisch hochwertigem Schutzmaterial, um sein Umfeld zu schützen. Die neuesten biologischen Erkenntnisse und die Nies- / Hustenballistik beim viralen Eintritt von SARS-Cov-2 in menschliches Gewebe legen diese wissenschaftlichen Erkenntnisse nahe.

Die Maske wird von vielen Menschen kritisiert und auch aus manchen internationalen Politiker-Kreisen schlecht geredet. Dies hängt oft damit zusammen, dass solche Masken die eigenen Atemwege leicht beschränken, unbequem oder gar unästhetisch an Mund und Ohren liegen oder sich manche Menschen stark bevormundet fühlen, wenn ihnen das Tragen angeordnet wird. Doch auch diese Gründe sind im Vergleich zum Ergebnis, den bereits einfache Mundschutzmasken erzielen können, nicht gravierend. Daher darf die Anordnung, Masken zu tragen, als verhältnismäßig und überaus angemessen bezeichnet werden.